30.01.2026, 19:00 UhrTreffVorstandssitzungVereinsheim Fanfare Brass Band
18.03.2026, 19:00 UhrTreffVersammlung der MitgliederWirtshaus Becher
26.03.2026AusstellungWeltgrößtes Osternest: AufbaubeginnMarktplatz
29.03.-12.04.2026AusstellungWeltgrößtes OsternestMarktplatz
13.04.2026AusstellungWeltgrößtes Osternest: AbbauMarktplatz
05.05.2026, 19:00 UhrTreffKulturstammtischVereinsheim Fanfare Brass Band
22.05.2026, 15:00 UhrExkursion10. Gang durch Lauinger Kirchen: „Elisabethenstiftung heute: Schlossführung mit Kirche und Kapelle“ mit Walter Manz und Otto Wagner; anschl. BrotzeitElisabethenstiftung;
Albertus-Magnus-Saal der Elisabethenstiftung
17.06.2026, 14:30 UhrExkursion„Was, das gibt’s in Lauingen?“ Besichtigung der Firma Holzkunst Christian UlbrichtPfarrfeldstraße 9
26.06.2026, 17:00 UhrExkursionKulinarischer Stadtspaziergang mit Walter ManzMarktplatz
27.08.2026, 15:00 UhrAus dem Leben des Dichters Heinz-Piontek: Besuch des Museums und einer Stele am DonauuferBrüderstraße 10
05.09.2026, 14:00-17:00 UhrTreffLauingen verändert sich – Begehung mit den AltstadtfreundenWirtshaus Becher
10.09.2026, 19:00 UhrTreffLauinger Klaviertage: EröffnungskonzertFestsaal Rathaus
13.09.2026, 17:00 UhrTreffLauinger Klaviertage: AbschlusskonzertFestsaal Rathaus
26.09.2026, 07:00-21:00 UhrExkursionTagesfahrt zur Burg Hohenzollern bei Hechingen und in die Universitätsstadt TübingenHechingen/ Tübingen
13.10.2026, 18.00 UhrAusstellungDie Bombardierung Lauingens in der Nacht vom 12./13.10.1941 – Eröffnung der AusstellungFoyer des Rathauses
15.10.2026, 18:00 UhrTreffErster Lauinger Wirtshausabend (Anmeldung hier möglich)Wirtshaus Becher
22.10.2026, 14:30 UhrExkursion„Was, das gibt’s in Lauingen?“ Zweite Betriebsbesichtigung der Firma Holzkunst Christian Ulbricht (feststehender Teilnehmerkreis)Pfarrfeldstraße 9
22.10.2026, 19:00 UhrTreffAls die Bomben über Lauingen fielen – die Ereignisse der Nacht vom 12./13.10.1941, Vortrag mit Otto WagnerFestsaal Rathaus
30.10.2026, 18:00-21:00 UhrExkursionSchatten über Lauingen – eine historische Erlebnisführung zu Aberglauben, Hexenwahn, Schadzauber in LauingenKasimir-Stammel-Str. 1
10.11.2026, 18:00 UhrExkursionMartinsspiel mit Begleitung der Nussmärtel und LaternenumzugMarktplatz
21.11.2026, 14:00-17:00 UhrTreffSchwätz m’r schwäbischAula der Berufsschule Lauingen

02.03.2026: Die Soziale Stadt im Gespräch mit Frau Egger

In ihrer Reihe „Lauingen hat viele Facetten“ lenkt die Soziale Stadt Lauingen (Donau) diesmal den Blick auf den Kulturmarkt Lauingen e.V. Madelaine Kaufmann ist im Gespräch mit unserer Vorsitzenden Ulrike Egger. Dabei werden viele interessante Aspekte und Hintergründe des Kulturmarktes wie der Akteure dahinter beleuchtet.

Textquelle: Dominik Wolf

Videoquelle: Soziale Stadt Lauingen


18.03.2026: Reges Interesse am Kulturmarkt Lauingen

Bildquelle: Dominik Wolf

Im voll besetzten Nebenzimmer des Wirtshauses Becher fand die jährliche Mitgliederversammlung des Kulturmarktes Lauingen e.V. zum ersten Mal unter Leitung der neuen Vorsitzenden Ulrike Egger statt. In ihrem Rückblick auf das Jahr 2025 würdigte sie unter anderem die Verdienste von Anton Grotz, Alfred Hitzler und Dieter Hoffmann. Nach den Berichten der Vorstandschaft und der Kassenprüfer wurde die Vorstandschaft einstimmig entlastet.

Erfreulicherweise konnten im vergangenen Jahr 19 neue Mitglieder aufgenommen werden. Im Weiteren gab die Vorsitzende einen Ausblick auf die Aktivitäten des laufenden Jahres, insbesondere die Präsentation des weltgrößten Osternestes und die Baumpflanzaktion für den Ehrenvorsitzenden Anton Grotz. Dietmar Bulling als Vertreter der Stadt Lauingen bedankte sich herzlich bei Frau Egger und den Mitgliedern für ihr Engagement im Bereich der Kultur in Lauingen.

Textquelle: Hedwig Regensburger-Glatzmaier

27.03.2026: augsburg.tv berichtet über das Osternest

Ostern steht vor der Tür – und im schwäbischen Lauingen wird das auf ganz besondere Weise gefeiert. Dort entsteht jedes Jahr das weltgrößte Osternest – ein echtes Highlight für Besucherinnen und Besucher aus der ganzen Region. In diesem Jahr gibt es außerdem eine Premiere: Erstmals wird das riesige Nest von einem Ostermarkt begleitet. Zum Videolink gehts hier.

Textquelle: augsburg.tv


29.03.2026: Am Eröffnungstag herrscht reges Treiben

Pünktlich zur Eröffnung des 1. Lauinger Ostermarkts und des weltgrößten Osternestes schaffte es die Sonne am 29.03.2026 gegen 11 Uhr durch die Wolken. Lauingens 1. Bürgermeisterin Katja Müller begrüßte gemeinsam mit Ulrike Egger, Vorsitzende des Kulturmarkts, und Pfarrer De Blasi von der katholischen Gemeinde die zahlreichen Besucherinnen und Besucher.

Die diesjährigen Kommmunionkinder, die gemeinsam mit dem Pfarrer nach dem Gottesdienst mit den Palmbuschen am Osternest eintrafen, wurden dort von zwei Osterhasen empfangen und mit einem kleinen Geschenk belohnt. Ihre Wünsche für die Zukunft durften die Kinder in ein Ei legen, das anschließend zu den anderen 75 000 Eiern ins Osternest wanderte.

Bei den Besucherinnen und Besuchern kam das Marktangebot des Ostermarktes gut an, es herrschte reges Treiben auf dem Marktplatz.

Textquelle: Ulrike Egger

Bildquelle: Ulrike Egger


29.03.2026: Gedenkbaum für Anton Grotz am Donauufer eingeweiht

Mit einer eindrucksvollen Gedenkfeier hat der Kulturmarkt Lauingen am Donauufer einen Baum zu Ehren seines langjährigen Vorsitzenden Anton Grotz eingeweiht. Zahlreiche Gäste nahmen teil, darunter die Familie, Freunde, Wegbegleiter des Kulturmarkts, Stadträte sowie die 1. Bürgermeisterin Katja Müller. Die Sängerinnen und Sänger des Gesangvereins Frohsinn sorgten mit ihrem Auftakt für eine feierliche Atmosphäre, die viele Anwesende bewegte.

In ihrer Ansprache erinnerte Ulrike Egger, 1. Vorsitzende des Kulturmarkts, an die enge Beziehung der Familie Grotz zu diesem Ort. Anton habe unzählige Male seine Mutter und Großeltern im nahegelegenen Seniorenheim besucht. Ulrike Egger würdigte Anton Grotz als „Herz und Motor des Kulturmarkts“, als Visionär und Brückenbauer, dessen Projekte – darunter das weltgrößte Osternest – weit über Lauingen hinaus bekannt sind. Rund 250 Veranstaltungen habe er geprägt und damit die kulturelle Identität der Stadt nachhaltig mitgestaltet.

„Herz und Motor des Kulturmarktes“

Anton Grotz

Bildquelle: Peter Frey

„In Erinnerung an sein Wirken steht nun hier dieser Baum“, sagte Egger. Die Säuleneiche, die von Mitarbeitern des Bauhofs gepflanzt wurde, trägt ein Schild, das an das jahrzehntelange Engagement von Anton Grotz erinnert: Gründungsmitglied, 33 Jahre Vorsitzender, seit 2024 Ehrenvorsitzender.

Symbolisch pflanzten die Gäste Osterglocken am Baum – ein Zeichen für neues Leben und Hoffnung. Viele nutzten diesen Moment, um an persönliche Begegnungen mit Anton Grotz zu denken.

Zum Abschluss sang der Frohsinnchor ein weiteres stimmungsvolles Frühlingslied, bevor die Gäste bei einem Getränk am Donauufer beisammenstanden und sich austauschten – in einer angenehmen Atmosphäre, in der trotz kühler Temperaturen bereits Knospen an Bäumen und Sträuchern auf den nahenden Frühling hindeuteten.

Textquelle: Hedwig Regensburger-Glatzmaier

Bildquelle: Georg Eberhardt


13.04.2026: Viel los rund ums Osternest

Bildquelle: Georg Eberhardt


22.05.2026: Bekannt aber kaum betreten: Zu Besuch in der Elisabethenstiftung

Zum neunten Mal lud der Kulturmarkt Lauingen zu einem besonderen Rundgang durch die Kirchen der Stadt ein. Im Mittelpunkt stand diesmal ein Ort, den viele Lauingerinnen und Lauinger kennen, aber selten betreten: die Elisabethenstiftung mit ihrer Hauskirche und der historischen Kapelle im Rundturm.

Bereits zu Beginn zeigte sich das große Interesse. Über 80 Besucherinnen und Besucher versammelten sich im Eingangsbereich, wo Walter Manz, Vorstand der Elisabethenstiftung, Stadtführer und ehemaliger Mitarbeiter Otto Wagner sowie Ulrike Egger, Vorsitzende des Kulturmarkts Lauingen, die Gäste begrüßten.

Der Rundgang führte durch die Parkanlage und die Eingangshalle zur 1928 erbauten Hauskirche „St. Elisabeth“. Die klare Architektur bot den passenden Rahmen für die historischen Einblicke, die Manz und Wagner vermittelten. Ein weiterer Höhepunkt war die Kapelle zur Heiligsten Dreifaltigkeit, die 1889 von den Elisabethinerinnen aus Neuburg im westlichen Rundturm eingerichtet wurde. Viele Teilnehmende zeigten sich überrascht, wie viel spirituelle und bauliche Geschichte in diesem kleinen Raum steckt.

Großes Interesse galt auch der Hauskapelle des ehemaligen Kreiskrankenhauses, die seit 1991 durch farbintensive Glasarbeiten des Bildhauers Manfred Nittbauer geprägt ist. Die besondere Lichtwirkung beeindruckte die Besucherinnen und Besucher spürbar. Zum Abschluss richtete sich der Blick auf das gesamte Ensemble der Stiftung, deren Mauern seit über 550 Jahren die Stadtgeschichte prägen. Dem Kompetenzduo Manz und Wagner dankte das Publikum für die lebendigen Einblicke in Vergangenheit und Gegenwart der Elisabethenstiftung..

Textquelle: Ulrike Egger

Bildquelle: Ulrike Egger


17.06.2026: Betriebsbesichtigung bei Unternehmer Ulbricht

Auch in diesem Jahr lud der Kulturmarkt Lauingen im Rahmen der Reihe „Was, das gibt’s in Lauingen?“ zu einer besonderen Entdeckungsreise durch die Stadt ein. Im Mittelpunkt stand diesmal der traditionsreiche Betrieb Holzkunst Christian Ulbricht in Lauingen, dessen Wurzeln fast ein Jahrhundert zurückreichen. Gegründet wurde das Unternehmen 1928 in Seiffen im Erzgebirge von Otto Ulbricht.

Die Besucherinnen und Besucher wurden von Kathrin Ulbricht, Urenkelin des Firmengründers Otto Ulbricht, herzlich empfangen. Schon beim Betreten der Werkhalle lag der typische Duft frisch bearbeiteten Holzes in der Luft – ein erster Hinweis auf das traditionelle Handwerk, das hier täglich ausgeübt wird. Mit spürbarer Begeisterung führte Kathrin Ulbricht durch die verschiedenen Produktionsbereiche und erläuterte die vielen Schritte, die nötig sind, um aus einem Stück Holz jene kunstvoll gestalteten Figuren entstehen zu lassen, für die das Unternehmen bekannt ist – von Nussknackern über Räuchermännchen bis zu Weihnachtspyramiden und Baumschmuck.

Die Gruppe erhielt Einblicke in alle Arbeitsstationen: vom Sägen, Drechseln und Bohren bis zur Malerei und Näherei. Dabei wurde deutlich, wie präzise die Mitarbeitenden jedes einzelne Bauteil bemalen, verzieren und zusammensetzen. Die handwerkliche Sorgfalt und Erfahrung, die in jedem Arbeitsschritt steckt, prägen den Eindruck der Besucherinnen und Besucher nachhaltig.

Zum Abschluss ging es in den Versand, wo die fertigen Holzkunstwerke für ihre weltweite Bestimmungsorte verpackt und vorbereitet werden. Die Besichtigung machte den hohen Aufwand der Herstellung ebenso sichtbar wie die Bedeutung präziser Handarbeit. Deutlich wurde auch deutlich, wie Kathrin Ulbricht gemeinsam mit Familie und Team den Betrieb engagiert präsentiert und weiterführt. Es ist bereits ein Termin für eine weitere Betriebsbesichtigung geplant, da eine große Anzahl an Anmeldungen nicht berücksichtigt werden konnte.

Textquelle: Ulrike Egger


10.09.2026: Nerdinger brilliert bei Klaviertagen

Ein fulminantes Konzert bot Birgit Nerdinger kürzlich im Lauinger Rathausfestsaal. Die Eröffnungsveranstaltung zu dem achten Klavierworkshop geriet zu einer umjubelten Soirée. Die Klavierpädagogin mit Unterricht am Albertus-Gymnasium erwies sich als Pianistin mit sehr gut durchgebildeter Technik und einem entschlossenen klaren Ton, die mit erstaunlicher Professionalität zu Werke ging. Schön und außergewöhnlich das gestalterische Konzept.

Der musikalisch-literarische Abend widmete sich ausschließlich der Zeit der Romantik. Herwig Nerdinger, der die verbindenden Worte sprach, umriss die Bedeutung der Romantik für die Dichtung im beginnenden 19. Jahrhundert und deren Ausstrahlung für das Schaffen bedeutender Komponisten. Seine Erläuterungen erhielten zusätzliches Gewicht durch die rhetorische Gewandtheit Katharina D. Brandels, die Texte von E.T.A. Hoffmann, Heinrich Heine und Franz von Schober („Du holde Kunst“) vortrug. Der Jugendliche Nikolas Kigele rezitierte auswendig in schwärmerischer Leichtigkeit das Gedicht von Georg Phillip Schmidt von Lübeck „Des Fremdlings Abendlied“ und deklamatorisch tragend die Undine-Geschichte des polnischen Dichters Adam Mickiewicz „Der Swidez“.

Beeindruckend der musikalische Beitrag, mit dem Birgit Nerdinger ihren Weg durch die Romantik präsentierte. Mit der Transkription des Schubert-Liedes „Der Wanderer“ von Franz Liszt und dem Ges-Dur-Impromptu von Franz Schubert begannder Exkurs, der sich mit einem „Intermezzo“ und zwei Fantasiestücken von Robert Schumann fortsetzte und mit der Ballade in F-Dur von Frédéric Chopin und dem Rondo capriccioso von Felix Mendelssohn-Bartholdy endete. Die Pianistin am Blüthner-Flügel spielte mit höchster Präzision, ihre Bandbreite, die Tiefe des Ausdrucks und der Ideen war frappierend. Beim Schubert-Impromptu bestach das durchdachte innige Musizieren mit den harfenartigen Begleittriolen und dem hineingewobenen Melodiefaden.

Die Liszt-Fassung des „Wanderers“ gelang Birgit Nerdinger beispielhaft, weil sie das Arioso geschickt mit dem Dramatischen verband, Klarheit zeigte, aber auch makellose Virtualität. Mit Eleganz im Ton meisterte die Pianistin die hohen Anforderungen an die Anschlagtechnik in Schumanns „Intermezzo“ und seinen Fantasiestücken „Des Abends“ und „Aufschwung“. Die scharf gezeichneten Themen, die sich ausdehnenden und wieder verengenden Formen, das musikalische Farbenspiel lebten von Nerdingers musikalisch umgesetzter Gedankenschärfe.

Die Ballade „F-Dur op. 38“ von F. Chopin wurde zu einer packenden Darstellung der technischen Qualitäten der Künstlerin, die ihr Programm auswendig darbot. Wie sie das Liedhafte im Andantino-Teil gesanglich entwickelte und dann das Presto in unendlichen Stürmen bewältigte, war höchstes pianistisches Niveau. Gerade die schnellen Tempi wie auch bei Mendelssohn erreichten in Nerdingers Spiel eine überzeugende und souveräne Grandezza. Applaus im vollbesetzten Rathausfestsaal mit Begrüßungsworten von Kulturmarktsvorsitzender Ulrike Egger, Dankesworten von Zweitem Bürgermeister Markus Hoffmann und der Zusage, die Klaviertage auch weiterhin zu unterstützen.

Textquelle: Donau Zeitung, Gernot Walter

Die 8. Lauinger Klaviertage wurden im Rathausfestsaal spektakulär eröffnet von Herwig Nerdinger, Birgit Nerdinger, Nikolas Kigele und Katharina D. Brandel.

Bildquelle: Donau Zeitung, Gernot Walter